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Wiesbauer Tour 2004: Ein Beitrag über den Auftakt der schönsten und schwersten Rundfahrt der Welt in Salzburg.

von Novalis




 

Novalis vor Ort ab jetzt wieder aktuelle live Berichte von Rennen. Den Auftakt macht ein Bericht aus Salzburg, wo am 7. Juli, zum zweiten mal nach 03 der Auftakt zur Wiesbauer Tour erfolgte.

Um kurz vor 11 kam ich, nach 1.5h Stunden Zugfahrt, endlich in Salzburg an.

Der Start sollte um 12.00 erfolgen, daher hatte ich noch genügend  Zeit mich vor dem Start noch ein wenig umzusehen.

Nebenbei versuchte ich noch yeti, die aus  München angereist war, zu finden. Also warf ich erst einmal einen Blick auf die Anzeigentafel.. Laut Anzeige war ihr Zug 3 min. vor dem meinen angekommen. Bei 3 min., so dachte ich zumindest zu diesem Zeitpunkt, sollte das Mädel ja noch irgendwo auf diesem Bahnhof zu finden sein, denn so groß ist der Salzburger Bahnhof ja nun auch wieder nicht. :

 

Wie auch immer, Yeti war, typisch Frau, natürlich nicht aufzufinden. Daher beschloss ich mich auf den Weg zu Start und Ziel zu machen. Vielleicht war sie ja schon dort. Unterwegs kaufte ich noch schnell etwas zu  trinken  und ab ging es in den Zielbereich. 

 

Anfangs hielt noch Ausschau nach ihr, da sie aber nicht zu entdecken war, konzentrierte ich mich auf das Wesentliche: Die die Fahrer waren,  im Gegensatz zu yeti, dort wo sie hingehörten.  

 

 



Telefonnummern gesucht

Mir kam es so vor, als ob diese nur  warten von mir fotografiert zu werden. Als netter Untoter, der ich nun einmal bin, war ich so nett und tat ihnen den Gefallen. Den Anfang machten die "kleinen Rabos" die neben ihren Begleitfahrzeug geduldig  auf den Start warten. Da sie mir Leid taten, fotografierte ich sie dabei. 

 

Danach ging es weiter die Zielgerade entlang. Dort traf ich als nächstes auf das Deutsche GS III Team Lamonta, also nicht das ganze. Es waren 4 oder 5 von ihnen. Die Jungs liesen sich gerade ihre Wadeln massieren, von zwei wirklich attraktiven blonden jungen Damen. (Anm.: Falls sich zufällig einer von Lamonta hierher verirrt, wäre ich nicht abgeneigt die Telefonnummern der Mädels zu bekommen).

 

Von der t- mobile Mannschaft sah ich lediglich zwei, die sich aber (vor mir?) im Bus versteckten. Andererseits wen bitte interessiert schon t-mobile?  Wir sind ja hier nicht in Ulle-Land . Deshalb ging ich weiter immer auf der Suche nach potenziellen Opfern.

 

Ein paar Minuten und eine geschenkte Zeitschrift später, sah ich Lüdo den Unverwüstlichen Recken aus Belgien. Ich ging ihm nach um ihn abzulichten. Just in dem Moment aber wo ich abdrückte öffnete er die Tür eines Dixie Klos. Peinlich Peinlich.

 



Ein Fraser hier, ein Fraser da



Fraser MacMaster

Dann war es so aber weit: Novalis traf Fraser und das gesamte Volksbank Ideal Team. Sie hatten es sich bei den Bänken einer Bussation gemütlich gemacht. Sorgfältig wurde  einer nach dem anderen  von mir fotografiert. Doch leider ist der Film mittlerweile hinüber, da diese blöde Kamera ihn gefressen hat". zum Weinen das Ganze 

HPO unterhielt sich mit einem Bekannten, Fraser sich mit Weissinger, u.s.w.

Fraser war wieder mal ziemlich irritiert als ich ihn fotografierte. Ihm hat wohl noch keiner erzählt, dass er ein Kultstar ist.

 

Kurz vor dem Start traf ich dann auf Trampi, der sich mit zwei Fahrern von t- mobile ( Moppels gefällt mir deutlich besser) unterhielt. Trotz des Bemühens das Gespräch zu belauschen gelang es mir nicht  zu verstehen worüber gesprochen wurde.

Als ich ihm dann Viel Glück wünschte drehte er sich leicht irritiert zu mir um und meinte verdutzt :“Danke.“

 

Nach dem Start sah ich dann ein paar Meter von mir entfernt ein Team Nürnberger Kapperl. Hierbei konnte es sich wohl nur um Fräulein yeti handeln. Als ich bei ihr ankam erzählte sie mir, dass  man Saeco Kappen verschenkt hatte (toll und wer hat natürlich keine bekommen? Richtig: novalis!).

Wenig später trafen wir noch einen Freund von mir und so machten wir uns zu dritt in den nächsten Gastgarten auf, um von dort aus auf das nächste Vorbeikommen der Fahrer zu warten..

 

Wieder mal war ich der Einzige, der sich näher mit dem Thema Hopfen und Malz auseinandersetzte,  die anderen beiden hatten wie es schien daran eher weniger Interesse. Jeder Mensch hat seine Fehler aber was ein echter Novalis ist sieht drüber hinweg.)

 



Gerrit mit Feuer

Bereits in der ersten Runde setzten sich vier Mann vom Feld ab. Mit dabei waren Stefan Rucker, Fritz „Magic“ Berein, Pascal "Hummi" Hungerbühler und der Italiener Matteo Kappe. Die vier hatten zwischenzeitlich bis zu 9 min. Vorsprung auf das Feld.  Sie wurden kurz vor dem Ziel wieder gestellt. So kam es wie wir es auch alle erwartet hatten zum Massensprint wo der Belgier Tom Steels (seineszeichens dreifacher Belgischer Meister im Flaschenwerfen ) unschlagbar war.

Nach der Siegerehrung holten wir uns noch Autogramme von Glomser und Ribi. Ich beleidigte noch, wenn auch nicht absichtlich, Stefan Rucker und das wars dann eigentlich auch schon.

Auf das Autogramm von Gerrit mussten wir ein wenig warten, da wir uns nicht in seine Unterhaltung mit einer Bekannten einmischen wollten. Ausser uns wollte niemand etwas von Gerrit - also knipste ich ihn noch und ließ mir ein Autogramm auf das Programm geben.

Bevor wir schließlich gingen, sahen wir Gerrit wie er sich zu Bekannten setzte und in alle Ruhe mit ihnen plauderte und das mitten am Mirabellplatz, als ihm eine am Tisch sitzende Frau eine Zigarette anbot. Ohne lange zu überlegen bedankte er sich und nahm sie an. Er fragte lediglich um Feuer.

Keine Angst liebe Gesundheitsapostel! Er gab sie natürlich gleich wieder zurück, aber der Anblick Gerrits mit Jik hatte schon was.



Radler vs Bier - Version 2


Zum Abschluss noch etwas Skurilles:

Gerrit und eine Biersdose spielen dabei die Hauptrollen. Das ganze passierte, als wir auf unsere Autogramme warteten. Ein Ordner, ca. 40 Jahre alt, Bierbauch und ein wenig ungepflegt aussehend ging plötzlich auf Gerrit zu. In der Hand hatte er zwei Bierdosen. Er sprach Gerrit mit folgenden Worten an:"  Du - Hallo der dahinten (deutet auf jemanden, den ich nicht kannte) hat gesagt wir beide trinken jetzt gemeinsam an.“ Was Gerrit dankend ablehnte. Doch der Typ gab nichtso einfach auf. Er versuchte Gerrit davon zu überzeugen, doch noch einen mit ihm zu trinken und drückte ihm die Dose in die Hand. Gerrit ganz cool nahm sie und gab dem verdutzen Ordner ein Autogramm auf die Dose. Einfach genial wie Gerrit die Situation gelöst hat.


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