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Helden Anfang April 2001

 

Eigentlich können wir uns kaum für einen Helden der Woche entscheiden (angesichts der mitleiderregend dreckverschmierten, durchgeschüttelten, mehr oder weniger jungen Männer, die es wagten, sich der diesjährigen und ihrem Namen vollauf gerechtwerdenden "Hölle des Nordens" zu stellen).

Dennoch haben wir uns zwei herausgesucht, die das Heldentum ganz besonders verdient haben: George Hincapie als wahrhafter Held und Geert van Bondt, der sich einmal mehr als "Held" hervortat.

 



Helden zur Zeit: George Hincapie und Geert van Bondt

 

George Hincapie:

 

Sein größter Fan, glücklicherweise gleichzeitig Mitarbeiterin dieser Seite, wurde bislang nicht müde, die bereits vorhanden und die potentiellen Fähigkeiten des Mister George Hincapie in die Radsportwelt zu verbreiten. Mit seinem Sieg beim Halbklassiker Gent-Wevelgem und seinem 4. Platz bei Paris-Roubaix in dieser Woche, gibt er ihr ja auch wirklich ausreichend Gelegenheit, ihn einmal genauer vorzustellen: Zum Portrait von George Hincapie

 

Geert van Bondt:

 

Nachdem Geert van Bondt schon nach Mailand - San Remo stark in Richtung "Tragischer Held der Woche" tendierte (er war in den Sturz auf der Zielgeraden verwickelt, lag lange am Boden und mußte mehr ins Ziel geschoben werden, als daß es ihm aus eigener Kraft gelang), kann er diese Woche weder der Nominierung noch der (zugegebener Maßen nicht sehr erstrebenswerten) Auszeichnung entgehen.

Bei Gent-Wevelgem stürzte er erneut und wurde mit einer Beinverletzung ins Krankenhaus gebracht. Was zunächst nach einem Beinbruch aussah, stellte sich dann glücklicherweise "nur" als Fleischwunde heraus, die aber dennoch eine dreiwöchige Pause nach sich ziehen wird.

Zum Portrait von Geert van Bondt

 



Helden ehrenhalber

 

Ludo Dierckxens!: Mal wieder! Immer noch! Wie lange noch? Wir würden es ihm gönnen, wenn sich seine offensive Fahrweise mal auszahlen würde und wir das "ehrenhalber" hinter seinem Namen weglassen könnten.

 

Steffen Wesemann: der sich -trotz kaputter Fußplatte seines Rennschuhs- immer wieder in die Spitzengruppe zurückkämpfte.

 

Johan Museeuw: sicher einer der stärksten, wenn nicht DER stärkste Fahrer bei Paris-Roubaix... das "ehrenhalber" kann man ja schon fast als Dreistigkeit betrachten...

 

Unglücksrabe der Woche

 

Philippe Gaumont: der mit vielen Ambitionen bei Paris-Roubaix gestartet war, dann aber auf dem Kopfsteinpflaster durch den Arensberg-Forst stürzte und sich den Unterschenkel brach.



Dank der Woche

 

Geht an Udo Bölts, für den -wenn auch nicht wirklich erfolgreichen- Versuch, Klaus Angermann per Handy darüber aufzuklären, daß der Peeters, der einen Ausreißversuch bei Paris-Roubaix bestritt, ein Wilfried und kein Ludo war. Der Ludo des Rennens befand sich schließlich in Dierckxens-Form in der ersten Verfolgergruppe.

 

Aber das "Ja, Udo! Danke Udo! Natürlich Udo!" von unserem Klaus im Hintergrund der Live-Reportage und sein anschließender Versuch, die Schuld an den Versprechern schnell noch seinem Co Tony Rominger in die Schuhe zu schieben, hat uns Fans neben dem tollen Rennen noch den ein oder anderen Lacher beschert.


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