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Helden Juni 2001



Helden zur Zeit: Georg Totschnig und Rolf Aldag

 

Georg Totschnig:

 

Die Auszeichnung zum Helden verdankt er seiner tollen Tour de Suisse, in der er sich - obwohl Gerolsteiner nicht mit voller Stärke antreten konnte - immer mit vorne zeigte. Auch in Disziplinen, die ihm sonst gar nicht so sehr liegen (Einzel-Zeitfahren).

 

Ein Etappensieg blieb ihm zwar verwehrt, dennoch ist er unser Held zur Zeit und Werner hat ihn portraitiert.

 

Rolf Aldag:

 

Nachdem ihm sein wahres Heldentum dank einer schlafmützigen Webmasterin verwehrt geblieben ist, machen wir ihn zumindest zum tragischen Helden.

 

Da wird er bei der Bayern-Rundfahrt Zweiter, gewinnt die Königsetappe der Deutschland-Tour und hinterläßt einen klasse Eindruck bei der Tour de Suisse. Dass er DER Mannschaftsfahrer schlechthin ist, der sich das ganze Jahr für sein Team abstrampelt, braucht man ja nicht mehr extra zu erwähnen.

 

Aber für das Team Telekom scheint seine Loyalität nur zu bedeuten, dass man mit ihm machen kann, was man will und so wurde er schon wieder nicht für die Tour de France nominiert.

 

Für uns ist er trotzdem ein Held und Simone hat sein Portrait geschrieben.

 

 



Teams zur Zeit

 

Gerolsteiner: das sich nach viel Pech bei der Tour de Suisse endlich wieder in klasse Form zeigte, obwohl die Mineralwasserjungs immer noch auf Leistungsträger wie Steinhauser und Rich verzichten mußten.

 

Helden ehrenhalber

 

Christian Wegmann: dem es immer besser gelingt, sich ins Bewußtsein der Radsportöffentlichkeit zu fahren, zuletzt bei der deutschen Meisterschaft, die er als dritter beenden konnte.

 

Den Zorn zur Zeit

 

ziehen sich diesmal eine ganze Menge Leute zu:

 

Dario Frigo... wie blöd kann man sein?

 

Die italienische Staatsanwaltschaft, die mit ihren langsamen Ermittlungen Spekulationen und Vorverurteilungen fördert.

 

Die deutsche Sportpresse für ihre polemische, schlecht recherchierte Berichterstattung der Razzia und deren Folgen.

 

Und zu guter Letzt das Aktuelle Sportstudio im allgemeinen und Wolf-Dieter Poschmann im besonderen für grottenschlechten Journalismus. Die "Diskussionsrunde" war ein Lehrstück wie man Zuschauer manipuliert. Als Fans hätten wir uns gewünscht, dass das Thema Doping einmal ohne Polemik und so objektiv wie möglich behandelt würde.... Aber ein parteiischer und schlecht vorbereiteter ZDF-Sportchef war ja nicht mal in der Lage, eine Linie in das Gespräch zu bekommen.

 

In diesem Zusammenhang möchten wir mal ein "Hoch" auf die Foren aussprechen, in denen man die sachlichsten Diskussionen zum Thema Doping finden kann.



der silbene Ludo *

 

Wir nominieren die Sport1-Radsport-Redaktion für ihre peinlichen Versuche sich in die Diskussionen im Sport1-Radsport-Forum einzumischen. Dass ihre Themen reißerisch aufgemacht sind, können wir ja noch verstehen, schließlich ist Sport 1 die Vertretung von Ran und Bild im Netz. Darüber, dass über die Themen, die sie einbringen, meist schon ausführlich diskutiert wurde, haben wir noch ein müdes Lächeln über - im Topic setzen sind die Leute da leider nicht so schnell, wie darin, kritische Beiträge zu löschen. Gelächter ernten aber die mit schöner regelmäßigkeit auftretenden Patzer: so sei das neue Team von Garzelli ja Saeco und ob Gotti nicht ein Favorit für die Tour de France wäre... was vielleicht zu diskutieren wäre, würde er überhaupt mitfahren....

 

Außerdem nominieren wir einen Österreich-Import: Die ORF Kommentatoren, die da logisch schlußfolgern: "Das Feld ist geschlossen, da die Spitzengruppe einen Vorsprung von 25 Sekunden hat".

 



 

* Preis für die besten Patzer von Radsport-Kommentatoren, siehe hier 


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